Die GfS nimmt Stellung


Durch die Vorabpublikation von wissenschaftlichen Beiträgen auf dafür eingerichteten Plattformen können sowohl fachliche Debatten erweitert und beschleunigt, die Macht von Verlagskonglomeraten gebrochen als auch die Tendenz zu Hermetik und schmal dosierten Fachartikeln unterlaufen werden. Gleichzeitig steigt die Gefahr, dass Qualitätsstandards sinken sowie Spekulation und Sensationalismus an der Schnittstelle zwischen Fachpublikationen und Wissenschaftsjournalismus wegen der relativ größeren Unsicherheit von prä-publizierten Ergebnissen und dem gleichzeitigen Zuwachs eines Marktes unseriöser Zeitschriften überhandnehmen. Die GfS fordert deshalb auf die Konsequenzen hin ausgerichtetes Denken und verantwortliches Handeln aller Beteiligten. Die Corona-Krise hat in einigen Bereichen des öffentlichen Lebens bereits Veränderungen bewirkt, auch im Wissenschaftsbetrieb. Die […]

Pre-published Papers: Eine neue Publikationspraxis aus sicherheitswissenschaftlicher Sicht