Compes-Medaille an Prof. Dr. Musahl verliehen


Wien, 05.06.2013

Prof. Dr. Siegfried Radandt hält die Laudatio zur Verleihung der Compes-Medaille an Prof. Dr. H.-P. Musahl in der Wiener Hofburg.

Im Rahmen des Forums Prävention der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt hat die Gesellschaft für Sicherheitswissenschaft (GfS e. V.) vor mehreren Hundert Zuhörern die Compes-Medaille verliehen. Die Medaille wird für herausragende Leistungen im Bereich der Sicherheitswissenschaft vergeben. Die GfS hat dabei das Anliegen die Leistungen von Personen zu ehren und darüber hinaus den Namen von Peter C. Compes (1930 – 1997) nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Compes hat im Jahre 1975 aus dem Fachbereich Maschinenbau heraus an der Bergischen Universität Wuppertal einen eigenständigen Fachbereich Sicherheits-technik gegründet – der in seiner Gestalt schon früh ein Vorbild auf der ganzen Welt war. Compes ist zudem der Gründungsvater der Gesellschaft für Sicherheitswissenschaft, die er im Jahre 1978 gründete. Über die GfS brachte er international anerkannte Personen zum Thema Sicherheitswissenschaft zusammen und entwickelte die Disziplin weiter.

Prof. Dr. Hans-Peter Musahl erhält die Compes-Medaille für sein Engagement in der Sicherheitswissenschaft.

Die Compes-Medaille wurde an Herrn Prof. Dr. Hans-Peter Musahl für sein langjähriges Engagement für die Sicherheitswissenschaft, insbesondere der Integration der Psychologie, und seine Arbeiten auf dem Gebiet der Gefahrenkognition vergeben. Hervorzuheben ist seine Arbeit mit dem Titel „Gefahrenkognition: theoretische Annäherungen, empirische Befunde und Anwendungsbezüge zur subjektiven Gefahrenkenntnis“, durch die er von der Universität Duisburg im Jahre 1996 die Lehrbefähigung verliehen bekam. Neben der Ausbildung von Studenten, vielen Untersuchungen und Veröffentlichungen auf seinem Forschungsgebiet erzielte er große Verdienste für die Sicherheitswissenschaft, auch durch sein Engagement für die GfS. Musahl vertritt, wie die GfS, die von Compes entwickelte Philosophie einer interdisziplinären Sicherheitswissenschaft, die sich autonom und in sich geschlossen mit Sicherheit und Risiken befasst.

 

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